Chirurgische Praxis am Spreebogen – Laparoskopisches Operationsbesteck

Minimal-invasive Chirurgie · Laparoskopische Chirurgie · Schlüsselloch-Chirurgie

Neben der raschen Genesung spielen die kosmetischen Vorteile dieser Operationstechnik, die schnelle Wieder­herstellung der Arbeitsfähigkeit sowie die deutlich geringere Schmerzbelastung des Patienten eine große Rolle. Sie finden im Folgenden exemplarische Erkrankungen, die in unserer Praxis, beziehungsweise in der Havelklinik, durch mich in minimal-invasiver Technik durchgeführt werden können:

Hernienchirurgie
Diese Operationstechnik verzichtet auf größere Haut­schnitte. Mit Hilfe eines Endoskops, an dem sich eine miniaturisierte Spezialkamera befindet, kann sich der Operateur einen genauen Überblick über das Operations­feld verschaffen. Über millimeterkleine Schnitte werden das Endoskop sowie mikrochirurgische Operations­instrumente in die Bauchhöhle eingeführt.

Für den Patienten bedeutet das minimale postoperative Schmerzen, eine schnelle Genesung und nahezu keine Narbenbildung.
Gallenblasen-Operationen (Cholecystolithiasis)
Nach der sonographischen und klinischen Diagnose einer Gallenblasenerkrankung wird eine operative Behandlung empfohlen. Diese wird heute minimal-invasiv, d. h. laparoskopisch durchgeführt.

Dabei werden über 4 kleine Haut­schnitte gezielt Instrumente in den Bauchraum eingebracht und mit Hilfe einer Minikamera die Gallenblase mit Steinen entfernt. Die Operation wird von mir kurzstationär in der Havel­klinik durchgeführt. Schmerzen nach der Operation sind gering, die Narben nach Abschluss der Wundheilung sind kaum mehr zu sehen.
Blinddarm-Operationen (Appendektomie)
Wird bei Ihnen eine Blinddarmentzündung (Appendicitis) diagnostiziert, ist eine Operation unumgänglich. Diese wird heutzutage meistens minimal-invasiv (laparos­kopisch) durchgeführt.

Durch 3 kleine Hautschnitte wird in Vollnarkose mit Hilfe einer Kamera und kleinsten Instrumenten der entzündete Blinddarm entfernt.
Bei akuten Beschwerden ist meistens eine sofortige Operation erforderlich. Treten Blinddarm-Beschwerden wiederholt auf, ist ebenfalls eine Operation empfehlens­wert, diese kann jedoch geplant durchgeführt werden.
Diagnostische Laparoskopien
Zur Abklärung unklarer Bauchbeschwerden und zur Abgrenzung z. B. gynäkologischer Erkrankungen oder Bauchverwachsungen (Adhäsionen) und Vernarbungen kann eine sog. diagnostische Laparoskopie (Bauch­spiegelung) notwendig sein. Mittels kleinster Hautschnitte und einer Minikamera lässt sich der Bauchraum in Vollnarkose bestens beurteilen. Gegebenenfalls können Verwachsungen gelöst werden.

Sollte der Blinddarm krankhaft verändert sein, wird die Blindarmentfernung minimal-invasiv (laparoskopisch) durchgeführt.
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